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20150811_4Abseitsszenen

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Szene 1:
Der grundsätzlich bei der Ballabgabe im Abseits befindliche Angreifer geht in keinen Zweikampf. Es erfolgt daher keine „Beeinflussung des Gegenspielers“ – Abseitsentscheidung daher unrichtig.

Szene 2:
Der bei der Flanke grundsätzlich im Abseits befindliche Angreifer erhält in der Folge den Ball von einem Verteidiger. Diese neue Ballabgabe ist als „Spielen des Balles“ zu betrachten und ist die Abseitsentscheidung daher unrichtig.

Szene 3:
Der grundsätzlich bei der Ballabgabe im Abseits befindliche Angreifer geht in keinen Zweikampf. Es erfolgt daher keine „Beeinflussung des Gegenspielers“ – Abseitsentscheidung daher unrichtig.

Szene 4:
Die Flanke wird von einem nicht abseitsstehenden Angreifer (Nr. 24) noch abgefälscht, wodurch der weitere Angreifer (Nr. 9) durch diese neuerliche „Ballabgabe“ im grundsätzlichen und in der Folge auch strafbaren Abseits steht.
Im Zuge der Angriffsbewegung gerät Nr. 9 über die Toroutlinie – ebenso wie der Tormann sowie ein weiterer Verteidiger. Diese beiden verteidigenden Spieler bilden nun bei der neuerlichen Ballabgabe durch einen Angreifer (Nr. 24) die Abseitslinie und sind regeltechnisch ebenso wie die Nr. 9 als auf der Tor- bzw. Toroutlinie befindlich zu betrachten. Somit ist die Nr. 9, welche nachfolgend den Treffer erzielt, im Augenblick der Ballabgabe nicht „grundsätzlich“ abseits (und dadurch auch nicht „strafbar“!).
Das Verlassen des Spielfeldes im Zuge einer Spielaktion ist wie auch die unmittelbare Rückkehr auf das Spielfeld nicht verboten und kann selbstverständlich ohne Ab-/Anmeldung beim Schiri erfolgen!